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5
Dez
2011

Exoten – aber nicht im negativen Sinn

Anlässlich der Studie der Humboldt Universität, die auf der Konferenz „School ist out?!“ vorgestellt wurde, hat taz-Autor Paul Wrusch Regenbogenfamilien besucht. Statt Diskriminierung fand er Denormalisierung.

Stolze Papas in der taz.

Wie die Studie zeigt, erfahren Kinder aus Regenbogenfamilien nur selten massive Diskriminierung. Allerdings empfinden es viele als störend, wenn sie zu oft über ihre Familie ausgefragt werden. Die Forscherinnen bezeichnen das als ‚Denormalisierung‘, die die Kinder erleben. Die Kinder sind daher durchaus der Spannung zwischen ihrem Familenalltag und ihrer meist stark heteronormativen Umgebung ausgesetzt.

Gerade in der Pubertät kann das zu Abgrenzungsbewegungen führen, die Eltern sind den Kindern dann nicht selten peinlich. Das Problem liegt darin, dass verschiedenen Lebens- und Familienformen im Unterricht nur selten thematisiert werden. Bisher schafft hier nur das persönliche Engagement von Lehrer/-innen Abhilfe.

Hier könnt Ihr den Artikel in der taz lesen.

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