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9
Mai
2012

Lesbische Mutter will Unterhalt von Samenspender

In Berlin klagt eine lesbische Mutter auf Unterhalt für ihr Kind. Beklagter ist der Samenspender, der die Zeugung des Kindes ermöglicht hat.

Viele Spermien, die in eine Richtung schwimmen

Die rechtliche Situation bei Samenspenden ist schwierig - Bild: © Adrian Hillman – Fotolia.com

Wie queer.de berichtet zog die Frau das Kind zunächst mit ihrer Partnerin groß. Die Beziehung ging jedoch auseinander. Das Paar hatte den Samenspender über eine Zeitungsanzeige gefunden. Der biologische Vater hatte sich den Verzicht auf Unterhalt schriftlich zusichern lassen.

Diese Fall unterstreicht die rechtliche Brisanz solcher vertraglicher Regelungen. Rechtssicherheit gibt es aktuell nur bei einer Stiefkindadoption durch die Co-Mutter.

Mehr erfahrt Ihr auf queer.de.

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Kommentare

Das Problem an der Sache ist auch die Rechtslage, das Recht auf Erhalt von Unterhaltsleistungen ist ein Recht des Kindes, nicht der Mutter. Wenn die Mutter in eine soziale Schieflage gerät wird sie u.U. behördlich dazu gezwungen, vom Kindesvater Unterhalt einzufordern.

Schade, dass es immer noch Frauen gibt, die sich so unfair verhalten. Ich habe selbst Zwillinge auf diesem Wege bekommen und bin überaus glücklich, dass es geklappt hat. Sicherlich gibt es immer mal wieder finanzielle Engpässe, aber ich würde nie auf die Idee kommen entgegen der Abmachung plötzlich Unterhalt einzufordern. Schön, dass es immer noch Männer gibt, die uns lesbischen Paaren den Kinderwunsch ermöglichen. Nicht nur dem Spender sei ein Trullala, sondern auch der Samenbank in Deutschland. Dank, danke und nochmals danke!!

Evelyn

Na das ist ja mal richtig unfair. Da wundert es nicht, wenn viele Männer lieber kein Risiko eingehen.

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