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8
Aug
2012

In die CDU kommt Bewegung

13 CDU-Abgeordnete wollen den diskriminierenden Kurs ihrer Partei in Sachen Ehegatten-Splitting beenden.

Schröder schwingt sich zur Anführerin der wilden 13 auf - Foto: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend / L. Chaperon

Die Abgeordneten forderten in einem Appell an die eigene Partei, die eingetragene Lebenspartnerschaft im Steuerrecht der Ehe gleichzustellen. Der Vorstoß der sogenannten ‚wilden 13‘ wird prominent von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder unterstützt. Ihre Begründung wird nicht jede/r unterschreiben wollen: Sie erklärte der Süddeutschen Zeitung, Schwule und Lesben, die in einer eingetragenen Partnerschaft lebten, übernähmen dauerhaft Verantwortung füreinander und lebten damit konservative Werte.

Das Echo in den Unionsparteien ist gemischt. Während die CSU mit wenigen Ausnahmen ihre ablehnende Haltung erneut unterstrich, gibt es in der CDU ein Gemisch aus Ablehnung und Unterstützung. Die Führung der Unions-Fraktion legte sich bisher nicht fest. Einige Politiker fordern, steuerliche Vergünstigungen nicht an die Ehe, sondern an Kinder zu knüpfen. Aus dem Ehegatten-Splitting soll so ein Familien-Splitting werden.

Mehr Informationen findet Ihr u. a. auf queer.de und auf süddeutsche.de.

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Kommentare

[…] enthielten sich oder gaben keine Stimme ab. Auch Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, die sich im Sommer als Leitfigur der ‘wilden 13′ in Stellung gebracht hatte, lehnte den Antrag ab. Aus der FDP stimmten insgesamt 9 Parlamentarier mit Ja, bei 51 Gegenstimmen. […]

schlimm genug, dass das als wild gilt

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