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8
Okt
2012

LSVD erstattet Anzeige gegen Internetportal

Das Internetportal kreuz.net verbreitet seit 2004 fundamental christliche Ansichten. Jetzt wurde der verstorbene Dirk Bach als ‚pervers‘ und ‚gestört‘ beschimpft.

kreuz.net: immer auf Kreuzzug – Foto: © schankz – Fotolia.com

Der LSVD hat daraufhin Anzeige wegen Volksverhetzung erstattet. Der LSVD stellt in seiner Anzeige fest, die Website sei „voll von homophoben, antisemitischen und muslimfeindlichen Hetzparolen.“ Weiter führt der LSVD in seiner Anzeige aus: „Lesben und Schwule werden auf der Webseite nur als “Homo-Verbrecher”, “Homo-Perverse”, “Homo-Gestörte”, “Homo-Terroristen”, “Homo-Onanisten” und „homosexuelle Sittenverderber“ bezeichnet. Sie sind krank, haben eine erheblich geringere Lebenserwartung und stellen für die „sexuell gesunde Bevölkerung“ eine Gefahr dar.“

Konkreter Anlass für die Strafanzeige gegen Unbekannt sind die auf kreuz.net erschienen Artikel zum Tod Dirk Bachs, die dem Portal in wenigen Tagen millionenfache Zugriffe und tausende Zuschriften beschert haben. Der LSVD fordert die Strafverfolgungs- und Verfassungsschutzbehörden auf, entschieden gegen die volksverhetzende Agitation vorzugehen.

Die Aktion Stoppt kreuznet.de des Bruno Gmünder Verlages hat am 5. Oktober eine Belohnung von 15.000 Euro für Informationen über die Hintermänner des Internetportals kreuz.net ausgesetzt. Die Kampagne hat mehr als 2.000 aktive Unterstützer, die Spendensumme liegt derzeit bei rund 23.000,-€.

Im LSVD-Blog könnt Ihr die Anzeige nachlesen. Hier geht es zur Kampagne Stoppt kreuznet.

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Kommentare

Da sollte man am besten gar nicht drüber schreiben oder reden. Hinterher kann kreuz.net wieder mit tollen Klickraten prahlen. Die fühlsen sich dann auch noch bestätigt. Für mich sind das verstrahlte Spinner.

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