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29
Jan
2013

Spenderkinder auf der Suche nach ihren Wurzeln

Das ZDF-Frauenmagazin „Mona Lisa“ berichtet über zwei Samenspende-Kinder und ihre Suche nach ihren leiblichen Vätern.

Auch die Samenbanken dürfen sich nicht nur auf die Technik konzentrieren – Foto: © markara – Fotolia.com

Die beiden vorgestellten jungen Frauen kämpfen gerichtlich darum, die persönlichen Daten ihrer leiblichen Väter zu erhalten. Der Bericht zeigt, dass unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse aufeinandertreffen. Während die Spenderkinder auf ihr Recht verweisen, ihre Abstammung zu kennen, betonen Samenbanken, dass auch die Spender ein Recht auf den Schutz ihrer Daten haben. Der interviewte Samenspender Martin hingegen lehnt eine anonyme Samenspende ab und bietet den Spenderkindern grundsätzlich die Möglichkeit, ihn kennenzulernen.

Anfang Februar wird ein entsprechendes Urteil erwartet. Die emotionalen Verstrickungen werden sich aber auch dadurch nicht einfach lösen lassen. Der Bericht macht deutlich, wie wichtig es für Spenderkinder ist, frühzeitig über ihre Herkunft Bescheid zu wissen, damit sie die Möglichkeit haben, sich mit ihrer Abstammung auseinander zu setzen.

Den Mona-Lisa Beitrag mitsamt verschriftlichtem Interview mit dem Samenspender Martin findet Ihr in der Mediathek des ZDF. Informationen über Probleme und Forderungen von Spendenkindern findet Ihr auf der Website spenderkinder.de.

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Kommentare

Gut, dass das Thema diskutiert wird. Ich denke, wir müssen uns alle gut überlegen, was wir unseren Kindern sagen. Schlimm, wenn sie am Ende das Gefühl haben, belogen worden zu sein.

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